Das Materialiengeschäft Modulor ist inzwischen an den Moritzplatz in Kreuzberg umgezogen und ich bin mal gucken gegangen. (Vom alten Standort hatte ich vor zwei Jahren schon einmal berichtet.) Im Aufbau-Haus gibt es nun genug Platz für das riesige Angebot und drumherum siedeln sich kleine Geschäfte an, die zum kreativen Publikum passen.

Hier ein Überblick über meine Mitbringsel:

Moosgummi-Buchstaben, klitzekleine Kunsstoffdosen, Magnetband, Kraftmagnete, Gummikordel, weiches Gummiband, Lesezeichenband, Baumwollband, Cut-Magazin, Werbematerial.

Was mir an besonderem Material noch aufgefallen ist: Spinnakerstoffe, Rupfen, PVC-Wachstuch à la Kitsch-Kitchen,  viele Filz-Varianten,  Washi-Tape und farbiges Klebenband, wunderschöne japanische Papiere. Mehr Textilien sind angekündigt.

In den Nähraum,  in dem man Plätze stundenweise mieten kann, habe ich auch hineingeschaut. Sehr viele Maschinen, sehr technisch – ich war überfordert. Nähere Infos bei Linkle Nähinstitut.

Am besten lässt man sich bei Modulor zwischen den Regalen treiben und kommt so auf Ideen. Ich glaubte eine Lösung für mein Gardinenproblem bei den Dachfenstern gefunden zu haben: Einfach selbstklebendes Eisenband auf den Rahmen drücken und den Stoff mir starken Magneten (oben mit Haken) halten:

Leider aber haften selbst die sehr starken Magnete auf dem dünnen Gardinenstoff nur unsicher. Hier muss ich also weiter nachdenken.

Schräg gegenüber am Moritzplatz liegt der Prinzessinengarten,  den ich fast noch spannender als Modulor fand.  Jede Menge Gemüse und Kräuter in Brotkisten, Kunststoffsäcken und Milchtüten auf einer ehemaligen Brachfläche. Ein Café gibt es auch,  eine breitgefächerte Besuchermischung und ein bisschen das Gefühl von einer anderen Welt.

Genug Grund also für einen Ausflug zum Moritzplatz.