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Angeregt von KaZe und Gerdiary habe ich gesammelte schwarze Walnußschalen (die schwarze, matschige Hülle) über Nacht eingeweicht und dann gekocht. In den heißen Sud habe ich Nessel und Wolle hineingelegt und alles zusammen abkühlen lassen.

Ergebnisse:

- Kochende Walnußschalen riechen wie kochende Innereien, ist nicht lange auszuhalten

- Es ist egal, ob man den Stoff nur eine oder 24 Stunden im Sud läßt, die Färbung ergibt ein angenehmes helles Braun (fotografisch nicht wirklich wiederzugeben, links Nessel natur, rechts gefärbt)

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Wolle färbt besser als Baumwolle (links vorher, rechts nachher).  

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Auch die Haare der Geburtstagspuppe sind ein Färbeergebnis.

Dann las ich bei Gerdiary vom Färben mit Eisenpillen, fand tatsächlich noch eine alte Kapsel in unserem Medizinschrank und warf den Inhalt auch noch in die Schüssel.

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Ergebnis: Graubraun mit schwarzen Flecken.

Hier noch einmal die gesamte Riege im Vergleich, obwohl die Nuancen auf dem Foto nicht zu erkennen sind.

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Meine erste Begeisterung verflüchtigte sich  nach dem Waschmaschinenstresstest. Die Färbung war komplett wieder rausgewaschen. 

Fazit:  Macht Spaß (Hexenküche!), ist aber nur für Werke geeignet, die nicht heiß gewaschen werden sollen.

Einen Teil des Sudes (ohne Eisen) habe ich dann extrem reduziert und gefiltert.  Meine Walnußtinte schreibt mit einem feinen Goldton. So kommt der Baum aufs Papier.  Allerdings hat  Uschi  die Erfahrung gemacht, daß die Farbe auf Papier nicht besonders haltbar ist.

Ich danke allen für die Anregungen, für sowas liebe ich die Blogwelt!

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