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In Wachs getauchte Blüten  – sehr zerbrechlich, aber auch nach einem Jahr noch unverändert.

Bestimmt zwanzig Jahre ist diese Hose alt, die unten sehr weit war. Ich habe sie am Saum gefaltet und festgenäht. Eine gemäßigte Pumphose ist entstanden, die ich oft trage. Was bin ich froh, dass Schlabberhosen in Mode sind.

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Die Schuhe sind auch schon viele Jahre alt. Erst hatten sie den Riemen schräg, bis ich ihn vor Jahren abschnitt und quer legte. Inzwischen fand ich den Schuh mit einem Mittelsteg schöner.

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Den Mittelsteg nähte ich aus einem alten Adressbuch und legte ihn um den Querriemen. Innen am Schuh sind die neuen Riemchen geklebt. Bisher hält alles.

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Nur die Absätze finde ich nicht so toll. Ich könnte ja noch dran herumschnitzen, trau mich aber nicht.

Fernziel sind ohnehin solche Schuhe, die hier in Berlin im Deutschen Historischen Museum zu bewundern sind.

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Mein Hutproblem habe ich beim Secondhandmarkt Colours  (Kreuzberg, Bermannstraße) gelöst.  Preis nach Gewicht, ca. ein Espresso.

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Dann mal für uns alle noch ein zwei Tage Sonne im Gesicht, bis es wieder nass wird!

Vor fünzig Jahren haben meine Eltern geheiratet. Heutzutage gibt es dafür sogar eine Urkunde vom Senat.

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Dem Hochzeitsfoto nach zu urteilen hätten sie als Wäscheklammern ungefähr so ausgesehen. Die beiden finden sich “nicht besonders ähnlich”.

Eventuellen Feierlichkeiten sind sie durch eine Reise zum Polarkreis entkommen, wo  übrigens die ganze Zeit die Sonne schien.

Auf dem Schiff war auch ein 95jähriger. Es war seine erste Kreuzfahrt und er meinte dazu:  “Jetzt wo die Kinder im Altersheim sind, kann man das ja mal machen”.

Falls ihr eure Zeit bis zum Altersheim auch mit Wäschklammerbasteln verbringen wollt, gibt es hier bei “Small Object” wunderbare Anregungen und ein Bastelset.  Oder ihr lasst gleich die Beine baumeln und dort auf Bestellung fertigen. Sehr zu empfehlen!

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“In vain have I struggled. It will not do. My feelings will not be repressed.

You must allow me to tell you how ardently I admire and love you.”

Berühmte Worte Darcy’s aus “Stolz und Vorurteil”.  Vorhofflimmern bei Jane Austen Fans. (Mehr auf deutsch dazu bei “Darcymania“. Die passenden Utensilien gibt es hier in diesem Etsy-Shop).

Mit einem Vorrat von Jane Austens Büchern und deren Verfilmungen kommt man leichter durch unpässliche Nächte und einsame Tage.  Besser als Schokolade oder Opiate.

Die vergangenen verregneten Wochenenden habe ich zum Selbsttest genutzt. Viele Filme gesehen (DVDs oder über youtube, wo mehr Filme scheibchenweise eingestellt sind als man so denken würde). Vorher die Bücher noch einmal gelesen.

Eine Auswirkung unter anderen war, dass ich mich als Miniaturenmalerin versucht habe, siehe Foto oben.  (Eine andere blöderweise, dass ich mir ein Pony geschnitten habe).

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Für die Zukunft hier eine Filmliste mit Anmerkungen. So vermeide ich vielleicht auch, dass ich Versionen zeitnah versehentlich zweimal gucke, wie es mir durchaus passiert ist. Alles bis 1990 lasse ich mal weg. Die frühen Sachen sind zwar auch gut, aber meist mehr wie Theaterstücke.

Stolz und Vorurteil / Pride and Prejudice

  • 1995 legendär mit Colin Firth. Die Superdröhnung vom BBC: 6 DVDs, 630 Minuten
  • 2005 mit Keira Knightley. Sehr schön gemacht. Kostüme gut. Darcy gut. Der große Nachteil: Keira Knightley ist zu präsent.  Schlaue Caster besetzen die Frauenrolle mit etwas unscheinbareren Erscheinungen. Da kann die Jane-Austen-Guckerin sich dann gedanklich eher an den Platz der Angebeteten setzen.

Emma

  • Emma 2009, vierteilige BBC Serie. Settings sehr schön, Kostüme leider wenig authentisch. Knightley sehr gut. Emma etwas nervig.
  • Emma 1996  mit Gwyneth Paltrow. Knightley ok. Emma nervig. Hollywood eben.
  • Emma 1996 BBC  mit Kate Beckingsdale. Knightley o.k., Emma ganz anders.

Mansfield Park

  • 1999    Edward derselbe Schauspieler wie Knightley in Emma 2009. Daher gut.
  • 2007    Merke gerade: Habe ich noch gar nicht gesehen! Soll aber nicht so toll sein.

Ann Elliot/Persuasion. Eigentlich mein liebster Roman von Austen.

  • 1995   schön nah am Roman. Captain Wentworth wild und gefährlich. Ann dann fast doch zu unscheinbar.
  • 2007 Wentworth o.k., aber zu wenig wettergegerbter Admiral. Ann könnte auch reizvoller sein. Katastrophal blödes Ende mit öffentlichem Herumgerenne und Geküsse.

Sense and Sensibility

  • 1995   Emma Thompson, Winslet, Hugh Grant – o.k.  Alles etwas in  die Jahre gekommen.
  • 2008   DVDs sind gerade vom Verleih gekommen, daher muss ich hier schnell fertig werden

Northanger Abbey

lese ich gerade, Filmgucken daher noch nicht erlaubt. Austen macht sich in diesem Buch aber zu deutlich über den Plot lustig, daher kein Suchtpotential.

Die Liste vervollständige ich später. Und ihr könnt gern mithelfen.

So wie auch bei einer Liste weiterer “Period Dramas” (schwer zu übersetzten. Historienfilm? Kostümfilm? passt nicht richtig)

Heute abend und morgen kommen die ersten 7 Folgen Downton Abbey auf ZDFneo, außerdem läuft heute danach dort auch noch Stolz und Vorurteil 2005  mit Keira Knightley

Also, weitere Period Dramas:

  • Downton Abbey
  • Von Elisabeth Gaskell (Zeitgenössin Austens): Cranford, Wives and Daughters
  • Upstairs Downstairs 2010
  • All Creatures Big and Small (passt hier zwar nicht ganz, ist aber immer wieder toll)

Will ich noch sehen:

  • Gaskells North and South
  • Jane Eyre
  • Ann auf Green Gables
  • Dickens Great Expectations

Bitte gern weitere Tips!

Für alle, die gestern Spaß am Karofoto aus dem Großen Handarbeitslexikon  von 1973  hatten, hier noch zwei Kostproben.

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Dieses Foto gehört zu einer Anleitung für eine selbstgenähte  Strandmatte.  Man beachte die Inszenierung, die Verteilung der Gegenstände, die Fußstapfen.  Das geht über die übliche altbackene Retrokomik hinaus. Fast bedrohlich. Wer war da am Werk? Absicht oder Zufall? Ich könnte mir das Foto auch groß an die Wand hängen.

Oder hier, bei diesem umhäkelten Bett. Der Teddy!

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Beim Karofoto muss ich noch auf ein Detail hinweisen. Über dem Foto steht klein gedruckt der Hinweis: “Das Gemälde von Nattier stellt Louise von Frankreich dar. (Reproduktion Braun).”

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Ich finds ja auch echt skurril.

Aber das Buch als Nachschlagewerk an sich ist gut. Ich hatte es bei unserer Stadtbibliothek vom Verschenktisch mitgenommen und seitdem schon oft genutzt.

Dann kommt mal ohne Albträume durch den Rest des Tages!

Nachschlag 28.5.2013 “Ein ausgefallener Christbaum”

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Karen hat für den Maitermin unserer Aktion “Stoffspielerei” ein Motto ausgegeben: Karo!

Karo, Karo, Karo. Ach Karo. Karos aus Stoffen machen? Oder lieber Karo als Stoffmuster? In meinem Fundus lagen einige Karostoffe, und zwar ganz unten. Wahrscheinlich erinnerten sie mich zu sehr an frühere Zeiten.

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(Fotos aus einem Handarbeitsbuch der 70er. Mit Anleitung für alles.
Inklusive Wandbespannung und Schirmständer. Man beachte das Gewehr!)
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Nun wollte ich aber schon lange etwas mit Dingen machen, die mich nicht groß interessieren. Also grub ich und hatte bald einen karierten Haufen aus Hemden, Tischdecken, Vorhängen, Polsterstoffen usw..  Zusammen mit anderen Stoffen probierte ich so lange herum, bis eine Linie da war.

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Endlich eine gepolsterte Bank!  Diese Aktion habe ich schon seit  Jahren vor mit hergeschoben. Die Bank ist pur sehr schön, ohne Kissen aber unbequem. Zu sehr Bullerbü wollte ich nicht. Mir fehlte die zündende Idee, wie ich den Landhausstil der Bank etwas aufpeppen könnte.

Nun freue ich mich über die Lösung. Als I-tüpfelchen habe ich auch meinen Hass auf Pannesamt neutralisieren können (das rosa Kissen macht sich gut). Nur Vichykaro konnte ich nicht unterbringen.  Zur fliegenpilzigen Vichykarowelt habe ich wohl nicht genug Abstand.

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Und das Karokombinieren geht weiter. Es wird zur Sucht.

Danke, Karen, für diesen Anstoß! Fast hätte ich es gar nicht mehr geschafft, mitzumachen. Und nun bin ich richtig froh, dass ich mir einen Ruck gegeben habe.

Wer ist noch dabei? Ich  bin gespannt, wer Maispielereien zu zeigen hat, vielleicht auch kariert. Drüben bei Karen werden die Links gesammelt. Vielen Dank!

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Egal, welches Stück ich aus dem Broschenkasten  oder von meinen Ketten nehme, es passt!

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Zu meinem neuen Kleid, das Lilli Mendelssohn mir ein bisschen auf den Leib gestrickt hat. Wunderbare Wolle, schöne Farben – ich bin über das Geschäft und seine supernette Inhaberin sehr froh. Weniger neu kaufen, aber wenn, dann gut – das sage ich mir ja immer wieder. Ich habe auch ständig diesen Plan, nur ca. 7 Outfits zu haben, mit denen ich  vollkommen zufrieden bin und die ich dann abwechselnd trage.  Das klappt zwar weiterhin nicht, aber,  wer weiß.   Jetzt bin ich dem Plan jedenfalls wieder ein Stück weit näher gekommen.

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Lilli Mendelssohn strickt und näht Kleidung, die ihr selbst gefällt – und ich mache mir aus Textilien Schmuck, der genau mir gefällt. Daher war ich heute verblüfft, als ich fast jedes meiner Stücke mit dem Kleid kombinieren konnte. Normalerweise ist das nicht so einfach..

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Dies ist mein anderes Kleid von Lilli Mendelsohn. Es saß gleich im Laden tadellos. Hätte ich es selbst genäht, ich hätte Tage oder Wochen daran herumgemurkst, und so schönen Stoff hätte ich auch schwer gefunden. Das Kleid hat mir an den warmen Tagen in letzter Zeit schon gute Dienste geleistet.

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Den zweifelhaften Hut habe ich aus einem aufgeribbelten Badezimmerkorb von Ikea gehäkelt. “Made in Vietnam” stand in dem spottbilligen Körbchen. Mehrere Stunden habe ich gebraucht, um das Material zu verhäkeln und tragen werde ich den Hut wohl nicht. Schon kippt die persönliche Ethikbilanz.

Da empfehle ich doch lieber

Lilli Mendelssohn, Pestalozzistraße 8, Berlin-Charlottenburg.

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Ganz schnelles Knospenhäkeln diese Jahr.  (Links Pflanze, rechts Baumwolle).  Hier blüht es mit einer Rasanz – nach zwei Tagen Blühbaum fliegt schon alles wieder durch die Luft.

Bis in mein Dach, das umgeben ist von uralten Kastanien.

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Deswegen ist es unten im Haus auch ganz dunkel, nur hier oben, wie im Turm, ist es hell.

Und schon vor drei Jahren habe ich mit dem Thema Kastanienrispe beschäftigt, oder mit der Blüte.

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Beruhigend, dass ich diese Dinge, das Machen und das Zeigen, noch nicht über habe. Inzwischen bin ich im 6. Jahr Jahr Bloggerin, 18 Jahre bin ich “drin” im Internet. Damals musste T-Online noch wie Bildschirmtext bedient werden und man hatte knisternde und knackende Modems. Die Wunderwelt der (damals eher englischsprachigen) Blogs habe ich erst spät entdeckt, und dann noch später selbst angefangen. Wenn ich die älteren Sachen ansehe, fand ich meinen Blog damals schöner.  Ich war freier. Vielleicht sollte ich Ballast abwerfen. Weniger Mission und Austausch,  mehr Wunderkiste? Nur so ein Gefühl. Und nun steht mein Unwohlsein in Worte gefasst,  bei Heimat von andreaffm:

“Vielleicht sind diese Orte, von denen wir, wir von früher, mit soviel Zartheit und Behutsamkeit reden, das Wertvollste, was wir haben, weil es die Orte sind, an denen wir uns kurz entspannen können und atmen können und Text sein dürfen.”

Text nicht so sehr, Bild will ich gern sein. Und mich hier entspannen und atmen. Und nicht denken: Interessiert das jemanden, kann man das verstehen, ist das wichtig, ist das nützlich? Wird mir jemand antworten?

“Kunst ist immer sauasozial, weil da einer allein dahockt und auf Tasten tippt und um ihn herum ist nichts als Nacht und vielleicht was zu trinken und er redet mit sich selbst und alle anderen reden auch mit sich selbst und das ist überhaupt nicht traurig, nein: das ist wunderschön.”   (wieder von hier, via)

Also, vielleicht klappt es ja mit mehr Wunderkiste.

Und falls jemand eine Maikäfersichtungsmeldestelle kennt: Hier war einer.

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Löwenzahn, Baumwollgarn, Seide, Tennissocke, Infusionsschlauch.

9-mal versucht ein Kamerad, einem angeschossenen Soldaten in einem umlagerten Haus in Afghanistan einen Infusionsschlauch zu legen. Zu sehen in Episode 1 der preisgekrönten BBC-Dokumentation “Es ist Krieg! Mit Soldaten an der Front”.  Eigene Aufnahmen der britischen Soldaten mit Helm- und Handykameras zeigen den Krieg aus ihrer Sicht. Verstörend und anders.

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Erinnert sich noch jemand an den Schnee vor einem Monat? Das Foto habe ich vor vier Wochen gemacht. Inzwischen lagen wir nun schon barfuß in der Hängematte, über uns die knackenden und sprießenden Bäume. Die Nachtigall hat sich auch gemeldet.

Eine Nachtigall ist das hier nicht, eher ein nachgemachtes Phantasiewesen aus der Welt von Léa Stansal, über die ich schon einmal berichtet hatte. Ich habe zur Abwechslung mal versucht, mich genau an die Anleitung für den “Wintervogel” in ihrem Buch “La Trousse à Couture” zu halten. Habe fein die vielen Schnittteile ausgeschnitten und mich mit Details herumgeschlagen, die plötzlich nicht mehr beschrieben waren oder lediglich bei einem anderen Vogel erwähnt wurden. Gute Anleitungen machen ist verdammt schwer, vor allem bei solchen detailreichen Werken. 5 verschiedene Stoffe habe ich nach vielen Überlegungen für die Teile des Vogels ausgewählt. Später kamen noch Pailletten, Federn und Stickerei hinzu. Alles sehr aufwendig.

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Wie finde ich das Ergebnis? Nicht so berauschend. Ein gerupftes Huhn, das etwas dämlich dreinschaut. (Wobei ich vor Kurzem gelesen haben, dass alle Vögel unsympathisch aussehen, deren Augen man von vorn nicht zusammen sehen kann. Denen man quasi nicht “in die Augen schauen kann”.  Siehe z.B. Gänse und Enten).

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Die fotografischen Künste machen auch viel aus. Diesen Vogel aus Léa Stansals Buch finde ich weiterhin ganz zauberhaft:

Ausschnitt aus dem Buch "La Trousse à Couture" von Léa Stansal

Ausschnitt aus dem Buch “La Trousse à Couture” von Léa Stansal

Aber es sind doch auch noch die besonderen Stoff- und Materialzusammenstellungen bei ihr. Da kann man noch so genaue Anleitungen schreiben. An solchen Punkten kann das Nachmachen dann scheitern. Bei mir ist die Luft erstmal raus. (Ich gebe aber auch zu, dass ich noch nie ein großer Vogelfreund war. Spechte mag ich, Eichelhäher und Nachtigallen. Oder Adler.)

Lieber schaue ich, was es heute noch zu entdecken gibt.

Griselda hat gleich zweimal Stoff geflochten bis das Ergebnis ihr gefiel – maigrün und clean.

Siebensachen hat für die Stoffspielerei Lavendeldruck probiert – mit Chanel!

Bei Tinistaschen könnt ihr gucken, wie man sich von 150 Probevierecken in den schönen Kona Cotton – Farben  inspirieren lassen kann.

Januarkleider hat mit lockerer Hand einen Jerseyrest und einen Ausschnitt gerettet.

Judika hat einen federleichten, ganz kuscheligen Eisbären geschaffen und denkt auch über Versuch, Irrtum und Kreativität nach.

Mirellchen hat ein zweites Kissen nach Colette Wolff genäht – diesmal mit den “geklappten” Biesen.

Kunst und Kleider hat einfach mal eine ausgestopfte Katze mit Acrylfarbe bemalt und dann noch geschmirgelt – seht selbst.

Chri-stoff hat Stoffherzen gedruckt und umsteppt und Pailletten probiert.

Frifris beeindruckt mit einem sehr plastischen Kissen in Canadian Smocking.

Vielen Dank an alle fürs Mitmachen, mir hat die Runde Spaß gemacht!

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Heute ist es hier ja nun doch ziemlich kalt geworden, also kann ich diesen Pullover noch zeigen. Ich habe ihn Freestyle aus dieser Wolle vom VEB alwo gehäkelt, die schon ewig in meinem Fundus war. Da ich nur drei Knäuel hatte, musste ich viele große Löcher ins Muster arbeiten. An der rundgehäkelten Passe hängen  Kniestrümpfe als Ärmel, das half beim Materialsparen und lockert den Häkellook etwas auf. (Die abgeschnittenen Fußteile der Strümpfe dienen mir übrigens inzwischen als Füßlinge. Verwertungsquote hoffentlich vorbildlich).

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Die Hose aus schönem Anzugstoff, die man hier nicht so richtig sieht, habe ich schon vor einiger Zeit durch Herauslassen des Bundes und der Seitennähte wieder passend gemacht. Der Bund war hinten geteilt und es gab mächtig Nahtzugabe, so dass das nicht so schwierig war. Seit  The Great British Sewing Bee weiß ich nun, dass diese Details gerade bei Herrenhosen extra dazu da sind, die Hose später mal weiter zu machen.

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Aus feinem Baumwollgarn in eigentlich komischer Farbe habe ich diese Mütze gehäkelt. Das war eine echte Fleißarbeit, aber ich wollte auch mal ganz kleine Maschen durchhalten.

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Vorbilder für das Häkeln von Kleidung zu finden ist nicht so leicht.  Aber wenn man sieht, was viele große Namen im Modedesign schon auf den Laufsteg geschickt haben,  kommt man doch auf einen ganze Menge Häkelideen.  Eine Serie zu “Designer Crochet” gibt es im  Blog Crochet Concupiscence, dazu gehört auch diese Bildersammlung bei Pinterest.  Da bekomme ich doch gleich Lust, einen Sommerpullover  aus den  vielen Spitzendeckchen in meinem Bestand zu machen. Und gehäkelte Socken wären auch etwas – ich könnte ja die weißen Füßlinge als Basis nehmen…

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